Freizeit und Grün im Osten

Östlich der Autobahn erstreckt sich bis zur Bunthaus – Spitze der grüne Wilhelmsburger Osten:
Eine Kulturlandschaft im Stromspaltungsgebiet der Elbe, die den Lebensunterhalt vieler Gemüsebauern sichert und gleichzeitig mit bedeutenden Deichvorlandflächen, den Naturschutzgebieten Heuckenlock und Rhee, und dem Wanderweg zum Leuchtturm an der Südost - Spitze zahlreiche Erholungssuchende aus den Wohnbebieten im Westen der Elbinsel und zunehmend auch aus Hamburg in seinen Bann zieht. Am Wochenende prägen Spaziergänger, Radfahrer und Skater das Bild. Dieser Raum besteht eigentlich aus zwei Teilen:

zum einen MOORWERDER, der östlichste Zipfel der Elbinsel mit vielfältigen historischen und aktuellen Beziehungen in die Vier – und Marschlande und gefestigtem Gemüseanbau in langer Tradition;

zum anderen der WILHELMSBURGER OSTEN, der sich von den Frei – und Grünflächen östlich der Kirchdorfer Straße (beiderseits der Autobahn A1) bis zum Moorwerder Westerdeich erstreckt. Gerade dieser Osten Wilhelmsburgs war und ist vielfältigem Wandel unterworfen und wegen jahrelanger anhaltender Planungsunsicherheit zahlreichen Begehrlichkeiten ausgesetzt.

Wie heftig hier unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen, haben nicht zuletzt die emotional und nicht immer fair geführten Auseinandersetzungen um die (mittlerweile weitgehend vollzogene) Deichrückverlegung am Kreetsander Hauptdeich offengelegt.

Einige der Ansprüche und Vorschläge für diese Flächen, die in weiten Teilen der öffentlichen Hand gehören, seien hier aufgeführt:

Gewerbeflächen im Norden des Gebietes

Bewaldung der Spülfelder

Golfplatz oder Verkehrsübungsplatz

Wohnungsbau Kirchdorf Mitte/Nord und später auch weiter östlich

Wasserskianlage und anderes Freizeitgewerbe

Industrieller Gemüseanbau

Land(wirt)schaftspark mit zahlreichen Freizeitnutzungen als Erholungsraum für die urbane Bevölkerung im Westen
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